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Wacken, O du verohung der Kultur, gesegnet sei dein Metalmeltdown!

Mein erstes Wacken war im Jahre 2006. Erfahrung sammelte ich auf dem Hurricane'05, aber dies soll hier nicht Thema sein.
Wacken war eher locker aus der Hüfte geplant, wie Bush und der Irak, ich wusste nicht was mich erwartet. Als ersten Verbündeten zog ich mir meinen Freund des Metal Rickmer ins Team. Aber da der rote Peugot 206 ein Vier / Fünfsitzer ist, war eben noch Platz und man ist ja sozial. Es kamen Mathias und Mikis hinzu. Es endete in einem sehr vollem Peugot 206, in dem alle Dank unseres meisterhaften Packsystems Platz fanden. Fertig gepackt war unser erstes Ziel Jann's Haus, wo wir Cassjen und ihn trafen um gemeinsam die grosse Fahrt anzutreten. Start war etwa 10 uhr. Erster Stop war McDonalds in Aurich, Mikis hatte nix gegessen und alle anderen konnten wieder was essen. Jann war begeistert von seinem HappyMeal Gimmick einer BeatBox mit real2real. OMG. Wir verliesen Aurich gegen 14uhr (oder? ich weis nicht mehr^^ wers besser weis sagen!!!). Cassjen hatte die Führung und Jann die Navigation, was aber immer schwerer wurde weil er aus Angst vor Cassjens Fahrweise ( Fast Unfall auffer Autobahn, gewagtes Überholmanöver Innerorts in einer Kurve) immer betrunkener wurde, es könnte aber auch das Bockbier gewesen sein... Egal, Mikis war ja auch schon in M'hafe (tankstop) an seiner ersten Sambuca Flasche. Nichts desto trotz, wollten wir einen geheimen Weg mit der Fähre fahrn. Aber die mussten wir erstmal finden. Nach dem wir uns so verfahren hatten das wir schon wieder richtig waren, erreichten wir auch die Fähre und setzen über nach Schleswig-Holstein, wo Cassjen uns abhängte weil er die Holländer verfolgen wollte. So fuhren wir allein nach Wacken. Am Autohang auf dem Gelände durft ich mein erstes Anfahrn am Berg machen, hatt ich in der Fahrtschule nicht gelernt, aber mein Wagen hat die laut heulenden Drehzahlen überlebt. Wir fanden auch ziemlich zielsicher den Campinglatz der anderen Norder/Emder. Es begann das allgemeine Auspacken und Aufbauen, einfacher geschrieben als durchgeführt... Es war schon so voll. Angekommen unter fast fremden Menschen, sammelten wir uns in einer Ecke und fingen mit dem ersten von Imko erschnorrten Bier an. Ich leistete meinen ersten Hilfsdienst, in dem ich Jann (noch betrunken) seinen Grill aufbaute, welcher kurz darauf in Betrieb genommen und von Cassjen umgelaufen wurde. Es sah cool aus, wie Spiritus und Kohle die Wackener Wiese verbrannten, bis der erste Stiefel des Erstickens auf die Flammen niederging.
Dann fing ein weniger erfreuliches Szenario an, eine Feindschaft welche auf dem letzten Wacken zwischen Cassjen und Abbo, wie es Anfing weis ich nicht, dort scheiden sich die subjektiven Berichte. Ich weis nur, es gab Stress, Cassjen wollte Abbos Haare anzünden, Platzverweis, Prügeldrohung und es endete in trichtern von Hard alc, mit Strohrum. Dann finge eine wissenschaftlich höchst Interessante, für Cassjen sehr schlechte Entwicklung von statten, der Alcohol erreichte langsam aber sicher sein Blut. Erst war er ganz normal ( Beim trichtern war ich nicht dabei ), dann fing das Sprechen an schwerer zu werden, und die Bewegungen wurden unkontrolliert. Beim Gang zur Hecke (jeder weis was gemeint is) fand ein torkelradius von mindestens 2m bei Cassjen seinen Einklang. Wieder an seinem Auto, Jann vermisste einige Dinge und war tierisch sauer und betrunken. Reden wurde immer schwerer, stehen auch, dann liegen, dann bewegen und reden, nur noch bewegen und dann fast bewusstloses liegen auf dem Boden. Als er sich übergab roch es nurnoch nach Alkohol. Als die Polizei vorbeifuhr hielt Mikis sie an und UnsFreundUndHelfer rief den Medicus. An dieser Stelle möchte ich Mikis, Marten usw, und auch unseren lieben Platznachbarn danken, weil sie Cassjen versorgt und nicht einfach liegen lassen haben. Nach dem Cassjen abtransportiert wurde, hatte ich nur noch wenig Lust auf Party und bin relativ zügig ins Bett. Eine weise Entscheidung denn schon am nächsten morgen (Donnerstag) fingen die lieben Emder mit Böllern und Signalen an den anderen Bescheid zu geben das sie nun wach seien. Allmälich kroch jeder aus seinem Zelt, beschwerte sich über den Krach und trat Max, schien eine Art Sport zu sein Max in seinem Zelt zu treten. Ich raffte mich auf und suchte die Leute mit denen ich hier war, Mikis war bereits in seinem Element und lies die Sau raus, also den typischen WackenVerfall. Rickmer, Jann und ich entschieden uns dann die anderen Norder zu (be)suchen. Da wir unser derzeitiges Lager nicht so sehr toll fanden und es nur mehr ärger zw Abbo und Cassjen gegeben hätte, wir gingen also nach neuen Campinggründen scouten. Bei den anderen Ostfriesen, bestehend aus Dodo, Pitie, Tillman, Jojo, Saalman, Dirk und Joschi + X, war tatsächlich noch Platz. So zogen wir mit einigen von ihnen zurück zu unseren Autos um die Unmengen an Fleisch von Cassjen und Jann zu vergrillen. Das erst der 2 selbstkühlenden Fässer wurde aufgemacht, und wir genossen den freundlich sonnigen Wackemittag. Cassjen bekam von alledem nix mit, er musste trotz ausgepumpten Magens erstmal richtig pennen, wie ein Stein. Der Nachmittag wurde von einem heftigen Regenschauer überschattet, wir flüchteten in mein Auto oder zu den Nachbarn. Danach wurde das Fass geleert, das Fleisch gegessen und gepackt. Aufbruch zu den "anderen".

Beim anderen lager war die Stimmung irgendwie besser und die meisten dort kannt ich irgendwie, und es war alles in allem nicht gaaanz so verkommen. Wir wurden auch gleich aufgenommen und belkamen von Dirk eine Kartoffel auf unseren Bauch gemalt. Auch wenn Tilman gleich am ersten Abend all seine Sachen eingekotzt hatte und nur noch in Boxershorts rumlief, welches dann auch seine einzige war. Mein erstes richtiges Konzert war Wintersun (Skorpions zählen nich die fand ich kacke), und die rocken die Bude. Am Zeltplatz wars allgemein chillig, Cassjen und Jann hatten je eine Kiste InstantNudeln dabei, und keiner wollte das scharfe Gewürz essen, also machte Tilman eine line auf seinem Arm und bot jedem an sie zuziehn. Es war klar das keiner das riskierte, aber Jann erbarmte sich und leckte den riesen haufen Chili von Tilmans Arm, und war danach kurz vorm sterben. Ich hollte die rettende Milch aus meinem Auto ( welche Mattes und ich für unsere Frosties mithatten). Aus solidarität aß Tilman dann auch eine Tüte Chili, und freute sich ebenfalls über meine Milch.
Am dritten Tag hab ich mir dann mein Amon Amarth Shirt gekauft, und bekam eine megacoole Sonnenblende dazu. Über den heidenspass damit berichte ich später. Zuerst lasst mich berichten von janns und Tillmans Kaltwachs Tests, auf Tillmans bauch und an Janns Bein, sie nahmen es wie Männer und es sah Scheisse aus. Aber nun zum Amon Amarth teil, zuerst wollten mattes und ich damit aufs Festival gelände, aber security lies uns net rein. Also zum Zeltplatz damit. Unterwegs hab ich das Schild die ganze Zeit hochgehalten, mit dem Effekt das mir viele Fans ein tiefes "amon amarth!" zuriefen. Ein Norweger sprach uns sogar an und gab uns Bier ab, geile Sache. Als Mattes pissen musste nahm ich das Schild kurz runter, und sofort bat mich jemand das wieder hochzuhalten, denn sie wollten mich fotografieren. Kurz vorm Zeltplatz wurden wir dann noch von AA fans angefallen, die uns das Schild entreissen wollten, aber Mattes und ich haben es erfolgreich verteidigt und konnten es in meinem Auto sichern. Danach gings zum AA konzert, Es war der Hammer. Ich war danach so fertig das ich sofort eingepennt bin und mindestens 10 minuten geschnarcht haben soll, so behauptet es Rickmer und er meinte er hätte sich deswegen Sorgen gemacht da ich das sonst nicht gemacht hätte. Mitten in der Nacht wurde ich kurz wach von einem lauten "Jahaaannn Buss ist homosexuell, hey, homosexuell, hey, homosexuell!", ich schlief wieder ein und wachte durch ein "Rickmer Peters  ist  Homosexuell... usw" auf. Aber ich schlief immer wieder schnell ein. Am nächsten Morgen hörte ich wie sich unsere Nachbarn (bei denen immer so ab 9 uhr DeathMetal zum morgen lief) beschwerten: " Seid ihr Wahnsinnig? Ihr habt über eine Stunde gesungen!". Der Samstag war unendlich heiss und so beschlossen Jann und ich loszuziehn um mit dem Auto die leeren Fässer wegzubringen. Weil wir irgendwie keinen Bock mehr auf Wacken hatten war uns der Vorwand recht. Im ersten Dorf wollten die unsere Fässer net annehmen,a lso gungs weiter zur nächsten Stadt. Dort tingelten wir von Getränkemarkt zu getränkemarkt, aber keiner wollte uns das Pfand wiedergeben. Also fuhren wir zur grössten Stadt in der Nähe, wo wir wenigsten ein fass loswurden. Dann erkundeten jann und ich noch die Stadt und besucheten den örtlichen famila center. Wir waren froh wieder in der Zivilisation zu sein. Kurz bei McDonalds reingeschaut und dann weitergecruist. Irgendwann rief Jojo an, der wir erzählten wir hätten uns so verfahren das wir in Hamburg seien. Was von den meisten Betrunkenen im Lager geglaubt wurde. Als wir dann endlich zurück waren fuhren wir auch zügig los, weil wir alle irgendwie keinen Bock mehr hatten. Und es war einfach kackn heiss.
Die Rückfahrt war dann relativ ruhig, nur hab ich mich auf der Autobahn arg verschluckt dass es doch etwas Panik im Auto gab und Rickmer als Held in der Not mir auf den Rücken klopfen musste. Danach konnte ich growlen wie ne Eins. Drei Tage Festival, sprich drei Tage nich duschen, hinterliessen ihre Spuren, so wurde Allgemein angenommen das wir unsere Arme untenliessen damit kein Luftzug durch die Achseln ziehen konnte um den stinkenden Tod u verbreiten.

So erstmal keinen Bock mehr....




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